Wichtige Informationen zur Schule und zum Coronavirus


Aktuelle Elterninfo der Schule Stettfurt vom 06.03.2021

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Februar 2021 einen vorsichtigen Öffnungsschritt ab 1. März 2021 beschlossen. Die Anpassungen haben jedoch keine direkte Auswirkung auf die Volksschule. Die bestehenden Regelungen bleiben mit ganz wenigen Ausnahmen in Kraft. Der Respekt vor den auftretenden Virusmutationen (VOC) ist zurzeit noch gross. Im Umgang mit diesen gilt die Durchsetzung der Hygiene- und Schutzmassnahmen auch weiterhin als zentrales Element. Auch die von den Schulen eigenverantwortlich durchgeführten organisatorischen und präventiven Massnahmen zur Verhinderung von Ansteckungen gewinnen in dem aktuellen Pandemiegeschehen weiter an Bedeutung - insbesondere in der Primarstufe, wo Schülerinnen und Schüler selbst nicht durch Masken geschützt sind.
Wie bereits im letzten Infoschreiben kurz erörtert, folgt die Vorgehensweise bei entsprechenden Ansteckungen aber verschärften Massnahmen. Der kantonsärztliche Dienst hat seine Anleitung für die Schulen zur Abklärung von Sars-CoV-2-Ansteckungen nun überarbeitet und kommuniziert. Die Anpassungen betreffen den Umgang mit Fällen von Virusmutationen (VOC) und den Meldeweg. Zu Ihrer Information sind die wichtigsten Änderungen nachfolgend kurz beschrieben.


Anpassungen für Schulen bei der Vorgehensweise zur Abklärung von Sars-CoV-2-Ansteckungen
Aufgrund der Fallzahlen können die Contact Tracer des Kantonsärztlichen Dienstes aktuell nicht immer innerhalb der angestrebten Zeit reagieren. Aus diesem Grund sind die Schulen dazu angehalten, bei Bedarf rasche Massnahmen einzuleiten und so lange aufrecht zu erhalten, bis das Contact Tracing übernehmen kann. So können unnötige Ansteckungen verhindert werden. Die Schule verfügt über die entsprechenden Vorgaben, in welchen Fällen rasche Massnahmen notwendig sind. Ansprechperson ist die Schulleitung. Sie leitet die Massnahmen ein.

Bestehende generelle Regeln:
- Personen (Kinder, Lehrpersonen, etc.) aus Haushalten mit neu diagnostizierten COVID-19-Fällen dürfen nicht in die Schule gehen, sondern begeben sich in Quarantäne, die vom Contact Tracing überprüft wird.
- Personen (Kinder, Lehrpersonen, etc.) mit Krankheitssymptomen bleiben selbst-verständlich ebenfalls zu Hause  (-> Kinder bei der Schule krank melden, Hausarzt kontaktieren für das weiter Vorgehen, Schule in Kenntnis setzen).
- Meldeweg: COVID-19-Fälle in Familien/Partnerschaften/WGs mit Bezug zu Schulen (über Kinder oder als Mitarbeiter / Lehrpersonen) müssen umgehend der Schulleitung gemeldet werden, damit zeitnah weitere Massnahmen ergriffen werden können.

Präzisierungen, Verstärkungen:
Die positiv getestete Person meldet Kontaktpersonen (Risikokontakte) aus dem Schulumfeld der Schulleitung. Diese kontaktiert je nach Situation die Kontaktpersonen und informiert sie im Auftrag des Kantonsärztlichen Dienstes über die sofortige Quarantänepflicht. Die Schulleitung leitet die Kontaktdaten der engen Kontaktpersonen je nach Situation dem Contact Tracing (CT) weiter, welches zeitnah den Kontakt mit den entsprechenden Personen aufnimmt. Das CT entscheidet, ob die Quarantäne weitergeführt oder wieder aufgehoben wird.

Zusatzinformationen:
- Dauer der Quarantäne:
Die Quarantäne dauert zehn ganze Tage ab dem Tag, der auf den letzten gemeinsamen Unterricht mit einer der erkrankten Person folgt (= Tag des letzten gemeinsamen Unterrichts plus 10 ganze Tage). Das Contact Tracing Kann die Quarantäne früher aufheben.
- Definition Risikokontakt:
Enger Kontakt mit einer erkrankten Person ohne Maske, ein Abstand von mindestens 1.5m in einem gut belüfteten Raum konnte nicht einhalten werden.
Die Bestimmung von Risikokontakten erfolgt in der Regel für den Zeitraum von 48 Stunden vor Symptombeginn der erkrankten Person bzw. dem Testdatum falls ohne Symptome.
- Eine Testung der sich in Quarantäne befindlichen Personen wird idealerweise (mittels PCR und anschliessender Mutationsanalyse) frühestens ab dem 5. Tag nach letztem Risikokontakt durchgeführt, das genaue Procedere wird durch das Contact Tracing festgelegt.


Bestehende Massnahmen und Lockerungen

Veranstaltungsverbot mit externen Erwachsenen gilt weiterhin
Die Durchführung von Veranstaltungen ist nach wie vor verboten. Dazu gehören Elternabende, Elternbesuchstage, Informationsabende etc.
Davon ausgenommen sind wichtige Elterngespräche. Die Schule bietet alternativ die Möglichkeit auch per Zoom an. Unterrichtsbesuche durch Einzelpersonen sind in Absprache mit der Lehrperson möglich (Maskenpflicht!).

Die gute Nachricht betreffend Schullager
Nach den Frühlingsferien ist die Durchführung von Lagern unter Einhaltung der Schutzkonzepte nach heutigem Stand wieder möglich. Dies ist eine besonders gute Nachricht für unsere Schule, da wir im Mai und Juni Projekttage und Lager geplant haben. Lichter am Horizont!

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

In diesem Sinne freundliche Grüsse und viele gute Tage!

Thomas Keller, Schulleiter

Telefon: 052 369 66 11
Mobile: 079 535 55 36