Aktivitäten, News und Termine

Ski- und Snowboardkeller: Schlüsselübergabe und offene Türen

Skikeller

Nadja Adelmann, unser langjähriges und sehr engagiertes Elternratsmitgied wurde an der Elternratssitzung vom 19. August 2019 herzlich verdankt und verabschiedet. Ihre Kinder haben die Primarschule hinter sich gebracht - wir werden ihre fröhliche, offene Persönlichkeit in unseren Reihen vermissen!
In diesem Zusammenhang fand auch die Schlüsselübergabe für den Ski- und Snowboardkeller statt. Als Nachfolgerin für diese Verantwortlichkeit stellt sich Bettina Meyzis zur Verfügung - herzlichen Dank!

Der Ski- und Snowboardkeller öffnet wieder seine Türen

Pünktlich zu Saisonbeginn können wieder Ski- und Snowboardartikel sowie ein paar wenige Schlittschuhe gratis ausgeliehen werden.

Wann: Montag, 18.11.2019 von 15.00 bis 17.30 Uhr

Wo: Untergeschoss des Gemeindezentrums

Vorhanden sind gebrauchte Ski- und Snowboard-Artikel sowie einige Schlittschuhe.

Bitte bereits ausgeliehenes Material am 11.11.2019 (15.00 – 17.30 h) wieder zurück bringen. Gerne nehmen wir auch weitere nicht mehr benötigte, technisch jedoch einwandfreie Wintersportartikel an (auch Skier für Kleinkinder).

Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit winterlichen Grüssen

Bettina Meyzis, Elternrat Primarschule Stettfurt
Tel. 052 511 24 47, Bettina.Meyzis@gmx.de


Elternvortrag «Wie begleiten wir Kinder und Jugendliche im Umgang mit Geld, Konsum und Selbstverantwortung «

Im 25. September 2019 fanden sich ca. 70 Personen in Halingen ein. Frau Carmen Sieber von der Budgetberatung Benefo Frauenfeld berichtete spannend und praxisbezogen.
Der Umgang mit Geld will schon früh geübt werden – und dass es später im Jugend- oder Erwachsenenalter mit dem Budget klappt, ist gar nicht so einfach.
Wenn Kinder schon früh mit Taschengeld von den Eltern angeleitet und begleitet werden, lernen sie umso besser damit umzugehen. Auch soll im Elternhaus über das Thema Geld geredet werden.

Ein Kind soll regelmässig ein Taschengeld bekommen. Dies muss es nicht einfordern und darf auch nicht abhängig sein von Schulleistungen. Es könnten auch schon verschiedene Kässeli gemachen werden wie Sackgeld, Eigenverdienst (Babysitten, Putzen, Ferienarbeiten), Sparkässeli (Sparen für einen grösseren Wunsch).
Mit dem Taschengeld lernen Kinder schon früh, das Geld einzuteilen, sich Ziele zu setzen und auf etwas hin Geld zu sparen. Sie lernen auch, zu warten und dass sie sich nicht immer gleich «alles» kaufen können.
Von der Oberstufe an kann zu einem Jugendlohn übergegangen werden. Die Eltern sollen mit dem Jugendlichen zusammen eine Aufstellung machen, was wieviel kostet und was aus dem Jugendlohn bezahlt werden muss. Dieser kann langsam gesteigert werden.

Wenn ein Jugendlicher in die Lehre kommt, können das strenge Jahre sein, denn die Eltern sollten ihn bezüglich «Geld» begleiten. Themen wie «Was muss aus dem Lehrlingslohn alles bezahlt werden oder muss zu Haus Geld abgegeben werden?» sollten besprochen werden.
Jugendliche schämen sich, wenn sie in die Schuldenfalle geraten. Umso wichtiger, dass sie wissen, dass, wenn Schulden da sind, sie zu den Eltern kommen dürfen. Nicht, dass Eltern diese Schulden bezahlen sollen, sondern helfen, einen Weg zu finden, wie diese vom Jugendlichen abgezahlt werden können. Und wenn es diesbezüglich Probleme gibt, kann eine Budgetberatung sehr wertvoll sein. Hier wird aufgezeigt, wie man aus den Schulden raus-kommt. Das heisst, in der Beratung wird ein Budget erstellt und der Jugendliche muss auch lernen, sich einzuschränken, dass die Schulden getilgt werden können.

Jeder 10. von den 18 – 24-Jährigen hat bereits über Fr. 2000.- Schulden, meistens sind es Steuerschulden.  80% der jungen Erwachsenen machen vor dem 25. Lebensjahr Schulden. Die Gründe dafür vielfältig, wie:

-        Geld nicht einteilen können
-        Ausgang, Shoppen
-        Alkohol, Tabak
-        Spielsucht, PC Spiele
-        Gruppendruck
-        Fahrprüfung

Frau Sieber hat 4 erwachsene Kinder und konnte viele Beispiele aus der Familie zum Thema beisteuern. Sie machte dies auf eine witzige, charmante Weise und es war ein kurzweiliger, lehrreicher Vortrag.

Grafik
Abb. Taschengeld

Frau Sieber
Referentin Frau Sieber


Elternvortrag «Wie begleiten wir Kinder in ihrem Aufwachsen in der Mediengesellschaft»

Am 24. April 2019 fanden sich über 100 Personen in der Aula in Halingen ein.
Prof. Dr. Thomas Merz startete sein Referat mit der Einleitung: «Ein Thema, das vielen ein schlechtes Gewissen macht. Denn wir als Eltern leben den Kindern vor, wie wir mit den Medien umgehen. Nichts anderes tun wir annähernd so häufig wie Medien zu konsumieren. Es ist viel einfacher, gerade das zu machen, worauf man Lust hat (z.B. Gamen, Chatten) als das, was man vielleicht machen sollte (Büroarbeit, Hausarbeit, Aufgaben lösen).»

Die digitalen Medien können uns bereichern – oder ablenken vom realen Leben. Es ist nicht das Gerät (das neueste, schnellste), was glücklich macht. Es kann aber ein Werkzeug sein, dass man damit etwas erreichen kann, das glücklich macht.

Wenn Kinder gefragt werden, was sie in der Freizeit gerne machen, werden «Spielen, Sport, Hobby, etc» aufgezählt. Diese Tätigkeiten sind aber mit einem gewissen Aufwand (Freunde anrufen, irgendwo hinfahren) und Initiative verbunden. Bei einem digitalen Gerät ist die Unterhaltung sofort da, ohne Initiative oder Aufwand und kann so zu einer Flucht in diese Scheinwelt führen - bis hin zur Sucht. Folglich müssen die Medien eingeschränkt werden, nicht aber unbedingt mit Verboten. Sondern in dem man versucht, dem Kind den Gewinn aufzuzeigen, wenn es sich mit Freunden trifft, Beziehungen aufbaut, Sport treibt, draussen spielt. Die Kinder sollen darin gestärkt werden, dass der Lebensmittelpunkt in der realen Welt ist. Und dazu braucht es Regeln wie: Medien sind toll, aber wichtig ist, diese im richtigen Moment auch wieder auszuschalten.

Es war ein spannender Vortrag, realitätsnah, gespickt mit Beispielen aus dem Alltag und guten Tipps. Uns zum Schluss gab Herr Merz folgende Schlüsselfragen mit auf den Heimweg: "Was hält unsere Kinder gesund und macht sie glücklich? Und wie bereiten wir unsere Kinder auf das Leben vor?"

ThomasMerz
Prof. Dr. Thomas Merz,  
Prorektor Forschung und Wissensmanagement 
und Dozent Medien und Informatik, PHTG


Kino Anlass vom 05.04.2019

Der Elternrat hat am Examen 2018 und am Schulhaus Einweihungsfest im September 2018 mit der Cocktailbar für Gross und Klein einen Gewinn erwirtschaftet. Mit diesem Geld wollten wir den Stettfurter Schulkinder etwas Cooles ermöglichen.
Am Freitag 5. April 2019 war es dann soweit; um 16:30 Uhr durften die Kids vom Kiga bis zur 2. Klasse im Tscharnenhaus mit frischem Popcorn, Gummibärli und Getränk den Film „Das chline Gspengstli“ von Otfried Preussler geniessen.

KinoanlassKleine
Knabbern und Staunen

Um 19:30 Uhr waren dann die Schüler von der 3.-6. Klasse an der Reihe mit dem Film „Wunder“ mit Julia Roberts und Jacob Tremblay.

KinoanlassTeam1
Diese tüchtigen Sechs sorgten für einen reibungslosen Ablauf ...

KinoanlassTeam2
... und ausreichend Futter ...

KinoanlassGrosse
... bis zum letzten Bild!

Es war ein gelungener Abend mit über 60 glücklichen, zufriedenen Kindern. Sie haben es genossen und sind so in die wohlverdienten Frühlingsferien gegangen.

Ein grosses Dankeschön dem ganzen Elternrat für das Ermöglichen dieses Anlasses!


Elternvortrag «Weniger ist Mehr»

I will do one thing today!

Ein humorvoller authentischer Vortrag eines besonderen Redners!

Mark Riklin gehört zu den außergewöhnlichsten Kommunikationsexperten der Region. Wir begegneten dem 53-jährigen Familienvater von 2 Mädchen am 27. September 2018 in der Aula der Sek Halingen mit «wie passend» einer zeitlichen Verspätung! Dank dieser sind wir gewollt/ungewollt - wie es so halt im Leben ist - direkt beim Thema ZEIT angekommen. Der Vortrag begann mit passendem Tagesrückblick. Doris Leuthard trat an diesem Tag vor die Medien und berichtete über Ihren Wunsch «Eine nicht mehr so dichte Agenda zu haben». Ein schöner Ansatz, auch unsere Zeitgestaltung zu überdenken. Was machen Sie mit ihrer Zeit? Was sind die sinnvollen und weniger sinnvollen Sachen, die Sie ausfüllen?

Die alten Griechen unterscheiden zwei Zeitbezeichnungen. Chronos und Kairos. Chronos ist die Zeit, die vergeht, die nicht beeinflusst werden kann. Kairos aber ist die gefühlte Zeit. Kairos kann man beeinflussen, gestalten. Darin übt sich Mark Riklin, Landesvertreter des internationalen Vereins zur Verzögerung der Zeit. Er übt täglich als Soziologe, Lehrbeauftragter, Geschichtenerzähler, Depeschenkurier und Autor.
Er animierte geschickt mit fiktiv vorgehaltenem Spiegel alle Zuschauer dazu Stellung zu nehmen. Eine Art öffentlicher Selbstbefragung mit dem Ziel - einen behutsamen Umgang mit der Zeit zu pflegen, «Not to Do’s» Listen schreiben, statt Beschleunigen auf Entschleunigen zu setzen, statt multitasking … ja, man kennt es kaum … monotasking. In diesem Sinne stellt sich die Frage:
Haben sie heute schon mal nichts gemacht?

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Steckbrief Mark Riklin

Mark Riklin, geboren 1965 in St. Gallen. Vater von zwei kleinen Mädchen. Geistiger Vater der Rorschacher Stadtfiguren wie Schatzsucher, Glöckner & Co. Freiberufliche Tätigkeit als Depeschenkurier, Hofnarr und Öffentlichkeitshersteller. Leiter der «Meldestelle für Glücksmomente» und der Schweizer Landesvertretung des «Verein zur Verzögerung der Zeit». Lehrbeauftragter an der FHS St.Gallen. Geschichtenkurier im SBW Haus des Lernens. M.A. in Sozialwissenschaften an der Uni Konstanz in Psychologie, Soziologie, Politologie; Pädagogische Hochschule St.Gallen. Kontakt: riklin(at)gmx.de


Weg ohne Angst - Selbstverteidigungs-Kurs

Über ein Dutzend Mädchen aus der fünften und sechsten Klasse besuchten im Frühsommer 2016 den vom Elternrat Stettfurt organisierten Kurs zur Selbstverteidigung. Der an sechs Nachmittagen durchgeführte Kurs von ‚Weg ohne Angst‘ aus Sulgen löste bei den, an Selbstvertrauen gestärkten, jungen Frauen grosse Begeisterung aus. An der Schlussveranstaltung waren die Eltern eingeladen, sich vorführen zu lassen, dass sich junge Frauen trotz ihres geringen Gewichts und ihrer geringen Kraft, aber mit Technik und Klugheit gegen drohende Gefahr durchsetzen können.

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Arbeit am Mann - ohne Angst

Barbra Holzer mit Ihrem Team erklärten: „Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist das, was Frauen und Mädchen als Gewalt empfinden. Nur sie können ermessen, was bei ihnen Anmache, Beleidigung, Prügel oder Vergewaltigung auslösen und anrichten.“
Mit grosser Erfahrung und tiefem Feingefühlt wurden die Teilnehmerinnen in das, von der Gesellschaft oft tabuisierte Tema, sexuelle Gewalt an Mädchen eingeführt. Es wurde viel über die verschiedenen Arten der Gefühle und deren Wahrnehmung gesprochen. Wie werden gute und seltsame Gefühle empfunden. Wie werden gute und seltsame Berührungen wahrgenommen. Wie kann sich die junge Frau dagegen wehren: verbal, lautstark. Wie verhaltet sie sich in Bedrängung richtig. Wie kann sich die junge Frau körperlich richtig zur Wehr setzten.
Antworten und Lösungen zu diesen Fragen wurden den anwesenden Eltern auf eindrückliche Weise gezeigt. Eine junge Frau hat Chancen, sich gegen einen, mit bösen Absichten nähernden Mann durchzusetzen - dies wurde von den Mädchen aus der fünften und sechsten Klasse live demonstriert !
In der Schlussrunde wurden vom ‚Weg ohne Angst‘ Team Fragen der Teilnehmerinnen und Eltern zum Thema kompetent beantwortet.

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Alle würden bei einem allfälligen Fortsetzungs- und Wiederholungskurs sofort wieder mitmachen.

Nebenbei: Einige Mütter haben sich bei Barbara Holzer über Kursdaten für erwachsene Frauen erkundigt.

Der Elternrat dankt dem ‚Weg ohne Angst‘ Team aus Sulgen.


Workshop: Mobbing unter Kindern

Dieses allgegenwärtige Thema wurde auf Wunsch von Eltern aus Stettfurt vom Elternrat und der Schule Stettfurt an die Hand genommen und thematisiert. Unter der fachlichen Führung von Herrn Peter Welti Cavegn, Fachexperte Gesundheitsförderung und Prävention, Perspektive Thurgau, fand am 25. November 2015 ein Workshop für Eltern und Interessierte statt. Am 1. Dezember besuchte Herr Welti die 3. bis 6.-Klässler der Primarschule und führte sie altersgerecht in die Thematik ein.

Herr Welti referiert vor den Stettfurter Eltern
Peter Welti Cavegn referiert vor interessierten Eltern

Kinder wie Eltern können sich an Hand der Konfliktspirale orientieren, können einschätzen, ob es sich um ein Balgen handelt,  ob ein normaler und gesunder Streit von statten geht oder ob bereits Mobbing stattfindet. Je nach Entwicklungsgrad des Konflikts muss unter-schiedlich reagiert werden. Wichtig ist, nicht weg zu schauen und den Kindern aktiv die Grenzen Ihres Handelns zu kommunizieren. Bei Bedarf empfiehlt sich, die Möglichkeiten der unterstützenden Stellen und Organisationen zu nutzen und beizuziehen.

Herr Welti Cavegn stellt uns seine Unterlagen zum Nachlesen zur Verfügung (siehe Handout unten). Der Elternrat dankt Herrn Welti Cavegn von der Perspektive Thurgau, der Schule Stettfurt und der Gemeinde Stettfurt für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

Handout zum Thema Mobbing
application/pdf Mobbing (1,3 MiB)